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        <name>drumladen - Drums, Percussion und Schlagzeug</name>
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    <updated>2026-05-02T11:08:02+02:00</updated>
    
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            <title type="text">drumladen Drumset Aufbau Anleitung</title>
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                                            Sie benötigen Hilfe nach dem Erwerb eines Drumsets es zuhause aufzubauen? Wir haben für Sie eine detaillierte Anleitung.
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                <![CDATA[
                 Hier der Link zur&amp;nbsp;drumladen Drumset Aufbau Anleitung: 
  drumladen-Drumset-Aufbau-Anleitung-22  
 Viel Spaß, viel Erfolg, bei offenen Fragen können Sie uns gerne kontaktieren :) 
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                            <updated>2023-01-03T16:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Drumladen Quick-Tipp 4, Part III</title>
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                                            Hier habe ich mal alle Bestandteile eines Survival-Kits für Drummer zusammengefasst.
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                 Soderle.....ich schulde den geneigten Lesern dieses Blogs ja noch die Zusammenfassung.&amp;nbsp; Die Selbstverständlichkeiten wie Stimmschlüssel und Teppich (also der für unter das Drumset) lasse ich mal weg, jedoch empfehle ich besonders bei etwas ausufernden Sets so etwas wie eine Checkliste bzw. einen Pack-Plan, auf dem alle mitzuführenden Teile aufgelistet sind. So ein kleiner &quot;Turnbeutelvergesser&quot; steckt ja in vielen von uns und nichts ist peinlicher als zum Gig aufzuschlagen und z.B. seine Beckentasche vergessen zu haben, während gleichzeitig nichts ärgerlicher ist als vom Gig heim zu kehren um festzustellen, dass man z.B. seinen Hocker oder die geliebte Zweit-Snare in der Location vergessen hat.&amp;nbsp; 
 Kommen wir nunmehr zum eigentlichen &quot;Survival Kit&quot;. Nichts davon ist letztendlich in Stein gemeisselt. Betrachtet es lediglich als Empfehlung von einem alten Sack. :-) 
 - Gaffer-Tape in der Farbe und Qualität eurer Wahl (das gute alte &quot;Panzerband&quot; aus Bundeswehrbeständen geht auch) 
 - Eine Packung Malerfolie Extrastark (Vorwiegend zur Vorbeugung gegen Open-Air Regen/Hagel-Desaster, aber solltet ihr euch zufällig mal von einem Bandmember trennen wollen und nur mal angenommen besagte Person ist zufällig Cineast bzw. Tarantino-Fan......einfach vor seinem/ihrem Eintreffen den Proberaum mit Malerfolie auslegen.. *Zwinkersmiley*) 
 - &quot;Reise-Apotheke&quot; bestehend aus Salbeibonbons, Aspirin oder ähnlichen Painkillern, Pflastern sowie Taschentüchern. 
 - Schreibutensilien: Edding, Kuli (nicht der, der beim Tragen hilft!) und Bleistift, sowie ggf. einen Schreibblock.&amp;nbsp; 
 - Notwerkzeug: Schraubendreher (Kreuz und Schlitz), einen Satz Inbus-Schlüssel, Zange, Cuttermesser, ggf. ein Multitool wie &quot;Leatherman&quot; o.Ä. und last but not least ein Feuerzeug! 
 - Ein altes einschichtiges Fell (14 oder 16 Zoll) aus dem man notfalls einen &quot;Flicken&quot;&amp;nbsp; für die Bass Drum fertigen kann. Ach die Strips zur Snareteppichbefestigung kann man sich notfalls daraus zurecht schneiden. 
 - Taschenlampe 
 - &quot;Ersatzbakterien&quot; für sämtliche Gadgets wie Metronome, Kameradrohnen und dergleichen. 
 - Ventilator (im Hochsommer unerlässlich). 
 - Ein bis mehrere Frottee Handtücher. (Nicht nur für Reisende &quot;Per Anhalter durch die Galaxis&quot; ein absolutes MUSS!) 
 - More Cowbell! 
 - Traubenzucker, Energieriegel, ein isotonisches Erfrischungsgetränk eurer Wahl. 
 - Notgroschen für etwaige Eventualitäten. (manchmal ist das Catering ggf. nicht nach eurem Gusto. Gerne ist die Verköstigung, speziell bei sogenannten &quot;Rock gegen Irgendwas&quot; Veranstaltungen, eher vegetarisch bis vegan ausgelegt und natürlich Fair-Trade. Ich fairtrade mir dann stets die Beine, indem ich das nächstgelegene &quot;Gasthaus zum goldenen M&quot; aufsuche, weil ohne Salz und Fett bin ich nicht nett! 
 - Türschlossenteiser 
 - Nackenhörnchen für längere An- und Abfahrten, es sei denn man fährt höchstselbst. 
 Habe ich irgendetwas vergessen? Bestimmt, von daher wären mir euer Feedback und etwaige Ergänzungen sehr willkommen. 
 &amp;nbsp; 
 Mit Herzlichem Groove 
 &amp;nbsp; 
 Henning 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2019-07-03T18:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Drumladen Quick-Tipp 4, Part II</title>
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                                            -Das Survival-Kit für Drummer und seine Bestandteile- Part II
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                 Nachdem es im ersten Teil vorwiegend um Snare und Bass Drum ging, wenden wir uns in diesem Abschnitt den allgemeineren Aspekten des &quot;vorbereitet seins&quot; zu. 
 Wir haben bei uns im Drumladen in den vergangenen Jahren zahlreiche hochkarätige Schlagwerker im Rahmen von Clinics und Workshops zu Gast gehabt. Wenn es einen universellen Ratschlag gibt, der unsisono von allen Profi-Drummern gegeben wird, dann ist es folgender: &quot;Sei pünktlich, sei vorbereitet, sei freundlich!&quot; Okay, das sind drei Ratschläge, die aber miteinander verbunden sind und garnicht genug betont werden können. Herumschleimen und sich anbiedern ist damit natürlich nicht gemeint, aber niemand ist eine Insel, wie es so schön heisst. Ein Mindestmaß an &quot;social skill&quot; ist also durchaus hilfreich. 
 Beispiel: Du hast einen Gig bei dem ggf. mehrere Bands auftreten und während Deiner Performance knickt der Snareständer ein, die Kette vom Pedal reisst oder der Hocker kollabiert. Wie wahrscheinlich ist es, dass anwesende Kollegen kurzfristig mit ihrem Equipment aushelfen oder anderweitig in die Bresche springen, wenn man sich ihnen gegenüber im Vorfeld wie das sprichwörtliche A****loch verhalten hat? Ganz großes &quot;Damentennis&quot; ist auch folgende Verhaltensweise: Dem Techniker/Mischer zu einem Hörsturz verhelfen in dem man bereits, während er noch das Set mikrofoniert, beherzt in die Kessel drischt und anschliessend beim Soundcheck munter drauf los soliert. Zwischendurch noch ein unfreundliches &quot;Ey, mach mal meinen Monitor lauter!&quot; und Du hast garantiert einen unvergesslichen Gig, bei dem das Schlagzeug (oder sogar die gesamte Band) schlimmer klingt als Madonna ohne Auto-Tune. Noch etwas. Der verschnupften Gastsängerin auf ihre Bitte nach einem &quot;Tempo&quot; einfach 100 BPM vorzuschnippen statt ihr ein Taschentuch zu reichen ist fraglos witzig, aber den Gag sollte man nicht überstrapazieren. *g* Ich habe in den vergangenen knapp 40 Jahren im Rahmen von Auftritten oder einfach generell im Zusammenhang mit Bands und den direkt oder indirekt beteiligten Menschen die wahnwitzigsten Situationen erlebt, positiv wie negativ. Damit es nicht zu sehr ausufert hier nur einige kleinere Erlebnisse, Observationen und Anekdoten. 
 Ausdruckstänzer! Wer kennt sie nicht diese freundliche Spezies, welche durch mancherlei Substanzen beseelt und meist zu vorgerückter Stunde ihre mitgeführten Kleinkinder auf dem Bühnenrand parkt, um alsdann mit ausgebreiteten Augen und geschlossenen Armen (o.ä), nicht mit der dargebotenen Musik in zusammenhang bringbare, Tänzchen aufzuführen. Man bricht sich wahrlich keinen Zacken aus der Krone, wenn man diese zumeist harmlosen Geschöpfe in Ermangelung anwesender Ordner (nicht die von Leitz) auf die Gefahren ihres Handelns für besagte Kinder aufmerksam macht. Um ausufernden und unfruchtbaren Diskussionen aus dem Wege zu gehen, habe ich in solchen Situationen nicht langatmig auf fehlenden Gehörschutz, Jugendschutz und die Tatsache, dass eine Bühne keine Kita sei hingewiesen. Nein, der entscheinde Satz war stets: &quot;Da sind Pyros auf der Bühne am Start!&quot; Zugegeben eine dreiste Notlüge (in den allermeisten Fällen), aber das Problem war ohne ein böses Wort gelöst und kein Kind wurde verletzt. 
 Schlagzeug-Sharing! Ein durchaus zweischneidiges Schwert. Speziell für die Technik und den Veranstalter ist es fraglos bequemer, wenn am Abend mehrere Bands in eng getakteter Folge auftreten, diese über das selbe Schlagzeug spielen zu lassen. Ich bin absolut kein Freund dieser Vorgehensweise, aber wenn es sich absolut nicht vermeiden lässt, dann war ich der Bereitstellung meines Schlagzeugs nicht abgeneigt. Einerseits konnte ich so auf mir vertrautem, zuverlässigem und meiner Klangvorstellung entsprechendem Equipment spielen und es war eine Zeit lang durchaus Usus, der Band die das Schlagzeug stellt dafür wenigstens den Wunschplatz im Line-Up zuzusprechen. Dem aktuellen &quot;Neusprech&quot; zufolge eine sogenannte Win-Win Situation. Sich im Vorfeld mit den anderen beteiligten Drummern genauestens abzusprechen ist fraglos unerlässlich. Es gehört natürlich zum guten Ton zumindest seine eigenen Becken, Snare Drum, Sticks und ggf. sogar BD-Pedal mitzubringen. Ebenso gebietet es der Anstand den klassischen Hagelschaden auf Fremdtrommeln zu vermeiden, respektive diesen zumindest finanziell zu entschädigen. Auch sollte man selbstgefertigte grün angemalte Sticks mit Gaffer-Tape-Umwicklung ggf. lieber Daheim lassen. Nicht wenige Schlagzeuger sind der Ästhetik nachkolorierter Becken und Felle eher abgeneigt. Alles in allem habe ich in punkto Drum-Sharing fast nur positive Erfahrungen in Erinnerung. Das eine oder andere Kompliment für ein toll gestimmtes Set kann einem durchaus den Tag versüßen und die Gelegenheit sein eigenes Schlagzeug voll mikrofoniert aus der Publikumsperspektive hören zu können ist auch nich alltäglich. Das jahrelang vom Munde abgesparte Traum-Set mit Torfmull-Broccoli-Hybrid Kesseln und mundgeblasenen Spannreifen aus Murano-Glas sollte man freilich für derlei Lustbarkeiten im heimischen, klimatisierten, Video überwachten und ausbruchsicheren Maisonette-Proberaum-Studio stehen lassen, es sei denn ein gewisser Verschleiss und Abnutzung sind einem egal. 
 Okay, genug von dem zwischenmenschlichen Firlefanz. ;-) Hier noch einige wirklich wichtige Hilfsmittel: 
 Es ist fraglos Open-Air/Stadtfest-Saison und so ein Sommergewitter mit Niederschlägen in diversen Aggregatzuständen kann einem buchstäblich den Gig verhageln. So geschehen vor etlichen Jahren in Dresden, oder war es Karl-Murks-Stadt, sorry Chemnitz? Egal, jedenfalls haben wir bei schönstem Sommerwetter und unter strahlend blauem Himmel den Gig begonnen, wurden jedoch gegen Ende des zweiten Sets jäh unterbrochen von einem gar garstigen Hagelsturm. Eine überdachte Bühne nützt nicht wirklich viel wenn der Niederschlag waagerecht von vorne kommt und eine Zunahme derartiger Extrem-Wetterlagen ist zumindest wahrscheinlicher als eine Frauenquote in Männerchören, Kanalreinigung und ähnlichen Branchen. Lösung: Eine Packung Malerfolie Extrastark und etwas Gaffer-Tape vermögen Schlimmeres zu verhindern. Nimmt nicht viel Platz weg und hätte mir damals echt geholfen. Glücklicherweise war der Spuk ebenso schnell vorbei wie er passierte und der folgende Sonnenschein trocknete das Meiste innerhalb kurzer Zeit wieder ab. Nachhaltige Schäden blieben aus. Einige Extra Handtücher, sowie Taschenlampe, feste Schnur, Schneeschuhe und Eispickel und Kompass habe ich seit der Zeit stets im Auto parat. 
 Sprachen wir bereits über Catering? (Übrigens ein Begriff aus dem frühen Mittelalter. Es bedeutet in etwa &quot;Das was von der Tafeln der Adligen, Reichen und Schönen herabfällt für die Gaukler, Hofnarren, Spielleute und sonstiges Fahrendes Volk) Okay, Merkwürden beliebt zu scherzen. In den allerallermeisten Fällen war das sogenannte Catering immer den Begleitumständen des Auftritts angemessen. Bei hochdotierten Industrie-Jobs in der Regel gut bis sehr gut, auf Stadtfesten und Ähnlichem gab es eben Bons für die umstehenden mobilen Erlebnisgastronomien, sprich Bratwurst. Gefürchtet hingegen waren sogenannte Hochzeits-Gigs. Auch diese will ich nicht alle über einen Kamm scheren, jedoch sind zwei meiner negativsten Erinnerungen bezüglich Catering mit eben solchen verbunden. Wenn man buchstäblich die zusammengekratzten Reste der regulären Hochzeitsgäste kredenzt bekommt, dann kommt man sich wirklich so vor wie die oben scherzhaft genannten Gaukler aus der Feudalzeit. Wie die Geschichte ausging kann ich hier nicht darlegen, vielleicht lesen Zartbesaitete und/oder Minderjährige mit. Jedenfalls kann es nicht schaden sich im Vorfeld die Telefonnummern der örtlichen Lieferdienste ins Telefon zu speichern. Notrationen aus Bundeswehrbeständen wären ebenfalls eine Alternative. 
 So viel zu den offensichtlichen Selbstverständlichkeiten. Wir halten also fest: In euer &quot;Survival-Kit&quot; gehören, neben handfesten Werkzeugen und Ersatzteilen, unbedingt auch soziale Fertigkeiten, oder wie es u.A. Todd Sucherman und Gregg Bissonette formulierten: &quot;Don´t be a dick!&quot; 
 Part III folgt in Kürze ;-) 
 Herzlichen Groove 
 Henning 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2019-06-26T12:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Drumladen Quick-Tipp 4, Part I</title>
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                                            Der schmale Grat zwischen &quot;gut vorbereitet sein&quot; und Paranoia *g* -Das Survival-Kit für Drummer und seine Bestandteile-
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                <![CDATA[
                 Sehen wir es ein, nicht jeder von uns ist der geborene MacGywer und baut mal hurtig aus einem Kugelschreiber, etwas Gaffa-Tape und zwei Büroklammern einen funktionierenden Teilchenbeschleuniger mit angeschlossener Elb-Philharmonie, aber ein gewisses Maß an Vorbereitung kann uns Schlagzeugern durchaus den Tag (bzw. den Gig) retten. 
 Lediglich mit einem Paar Sticks und einem Stimmschlüssel bewaffnet zum Auftritt anzureisen kann eine Zeit lang gut gehen. Spätestens nachdem einem einige der kleinen und größeren Katastrophen (von denen ich hier aus eigener Erfahrung berichten kann) passiert sind, kommt man jedoch zwangsläufig ins Grübeln und legt sich eine Art Survival-Kit für Auftritte zu. 
 Da es aus logistischer und finanzieller Sicht wenig Sinn ergibt für jedes einzelne Stück Equipment ein vollwertiges Backup mitzuführen, werde ich mich auf die &quot;Essentials&quot; beschränken. Damit meine ich &quot;Ersatzteile, Werkzeuge sowie allgemeine &quot;Vorkehrungen&quot;, die es einem ermöglichen sollten den Gig auch unter widrigsten Umständen fertig spielen zu können. 
 Zunächst folgender Disclaimer: Haltet euer Zeug instand, wechselt regelmäßig Felle und investiert in qualitativ so hochwertige Hardware wie möglich! Der recht häufig bemühte Spruch &quot;Wer billig kauft, kauft zwei mal!&quot; ist in der Tat mehr als nur ein altkluger Spruch. 
 Viel Ungemach lässt sich bereits im Vorfeld vermeiden, sollte man z.B. bei der letzten Probe vor dem Auftritt bereits das Gefühl haben &quot;Mensch, mein Snare Fell könnte ich eigentlich mal wieder wechseln.&quot; dann macht es einfach, oder nehmt zumindest ein Ersatzfell (besser noch eine Ersatz Snare) mit zum Gig. Wenn man eines während eines Gigs nicht hat, dann ist das Zeit und ein Fellwechsel kostet ungleich mehr Zeit, als mal schnell die Snare zu wechseln. 
 Eine Ersatz-Snare, alternativ mindestens jedoch zwei Ersatz-Felle (Schlag UND Reso) sollten also am Start sein. Da sowohl Snare, als auch Bass Drum in der Regel die am meisten beanspruchten Trommeln sind, sollte man hier wirklich nichts dem Zufall überlassen. Ungleich fieser als eine &quot;Snare-Havarie&quot; ist natürlich der Ober-GAU schlechthin: ein gerissenes Bass Drum Schlagfell. Eine Ersatz Bass Drum führen wohl allenfalls Leute mit, die auch gleichzeitig Gürtel UND Hosenträger anziehen. Was also tun im Fall der Fälle? Den entstandenen Riss mit Gaffer-Tape zu flicken hält nicht und verklebt einem zusätzlich noch den Beater des BD-Pedals. Ich empfehle für solche Fälle immer ein gebrauchtes einschichtiges, klares 14 oder 16 Zoll Fell dabei zu haben, aus dem man sich einfach einen großen Flicken herausschneidet, diesen dann großflächig über den Riss legt und lediglich an den Rändern mit Tape fixiert. Das klingt zwar bestimmt nicht übermäßig prickelnd, hilft einem aber den Gig zu Ende spielen zu können. Wenn dann noch der Mann am Mischpult seinen Job macht, entsprechend nachpegelt und regelt, sollte das zur Not funktionieren. Besagtes Ersatzfell passt übrigens locker in jede Beckentasche. 
 Kurz noch ein Satz zum Thema Snare. Ein, zwei oder auch drei abgerissene Spiralen beim Snare Teppich sind nicht soooo schlimm. Man sollte die nur noch an einer Seite herunterhängenden Snare-Wires einfach beherzt mit einer Zange abzwacken, vorher jedoch vom Fell wegbiegen, damit sich das dabei entstehende spitze Ende nicht in das hauchdünne Resonanzfell der Snare bohren kann. Viel häufiger ist hingegen die Variante mit der gerissenen Befestigungsschnur des Teppichs. Für solche Fälle sollte man immer mindestens eine Ersatzschnur dabei haben, das kostet nicht viel und passt in jedes Stickbag. Hat man einen Snare Teppich der mit Nylonstrips befestigt ist, dann kann man sich aus dem bereits erwähnten alten Ersatzfell schnell solche Strips anfertigen. Neben Schraubendreher (Kreuz und Schlitz), Cutter-Messer und Zange sollte demnach ggf. auch eine Schere in euer Survival-Kit gehören. Beliebte Multi-Tools wie der berühmte &quot;Leatherman&quot; haben mir auch schon mehrfach den Tag gerettet. 
 to be continued..... 
 Henning 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2019-06-12T18:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Die Evolution der Perforation - Bass Drum Löcher im Wandel der Zeit</title>
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                                            Warum wir unsere Bass Drum Frontfelle mit Löchern versehen
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                 Bis weit über die Hälfte des letzten Jahrhunderts hinaus, als die Bass Drum noch nicht Kick-Drum genannt wurde, war es absolut üblich Bass Drums mit einem geschlossenen Frontfell zu spielen. In Ermangelung vorgedämpfter Felle wie z.B. dem Evans EMAD oder dem Remo Powerstroke 3, wurden die Basstrommeln häufig mit unter den Fellen verlegten Filzstreifen gebändigt, sofern nicht bereits eine Art mechanischer Innendämpfer verbaut war. Auch wurden die Felle dieser Bass Drums in der Regel deutlich straffer (und somit tonal höher) gestimmt als in der späteren voll elektrifizierten Ära. Jazz Drummer die z.B. dem Bebop frönen und im Rahmen eines relativ leisen Akustik-Trios agieren, bevorzugen die geschlossene Variante auch noch in unserer Zeit und werden dies auch in Zukunft beibehalten. 
 Hier die &quot;klassische&quot; Variante mit einschichtigem Frontfell plus Filzstreifendämpfer: 
   
 Es gab dann andererseits, seit dem Aufkommen lauterer, elektrisch verstärkter Musik, natürlich auch absolute Rock-Ikonen wie John Bonham, die ebenfalls mit geschlossenen Bass Drums zu Werke gingen. Hauptunterschied zu den &quot;leiseren&quot; Bebop Schlagzeugern war in erster Linie das Kaliber der gewählten Fuß-Hupe. Von der eigentlichen Stimmungsmethode her unterschied sich Bonzos Bass Drum wohl nur marginal von der Basstrommel eines Buddy Rich oder Louie Bellson, nur war Mr. Bonhams Teil eben gute zwei bis vier Zoll größer (Im Durchmesser! Und ich spreche immer noch von Bass Drums! ;-) ) als bei den eben genannten Big Band Protagonisten. Bonhams &quot;Bleifuß&quot;, seine überragende Spieltechnik und noch ein paar Faktoren bei der Mikrofonierung sowie Aufnahme seiner Drum Sets taten dann ein Übriges um die entsprechende Wucht des geradezu legendären Bonham-Sounds zu erreichen. Zusammenfassend, aber auch ein wenig verallgemeinernd, kann man also sagen, dass die klassische Rock Bass Drum der späten 60er bis frühen 70er jahre im Durchmesser 24 bis 26 Zoll war, jedoch nach wie vor, ebenso wie die kleinen 18 Zoll BeBop Bass Drums, nur 14&quot; tief. Auch bei den Toms wurden bevorzugt große bis sehr große Durchmesser gewählt, aber darum soll es hier nicht gehen. 
 Die historische Entwicklung ist mir leider nicht detailliert genug bekannt, um hier einen exakten Zeitablauf der Bass Drum Evolution darstellen zu können, aber auf jeden Fall sah die nächste Phase in etwa folgendermaßen aus. Es wurde speziell in den angesagten Recording Studios jener Zeit eine Menge herum experimentiert und es stellte sich für viele Musikproduktionen offensichtlich als fruchtbar heraus, das Frontfell von der Bass Drum zu entfernen und gerne mal ein mächtiges Daunenkissen oder Ähnliches als Dämpfung in den Kessel zu legen. Die Band Supertramp nenne ich hier mal als Beispiel, da den Sound noch fast jeder im Ohr haben sollte. Der gute Bob Siebenberg hat mindestens bis einschliesslich &quot;Breakfast in Amerika&quot; die meisten Drum Tracks mit seinem Ludwig Set eingetrommelt, bei dem dann -zumindest im Studio- stets die Bass Drum vorne offen war. 
 Rein optisch sah das natürlich extrem garstig aus, weshalb man auf der Bühne dann gerne ein Alibi-Frontfell hatte, welches jedoch gleichzeitig mit einem übergroßen Loch versehen war und lediglich dazu diente, das Dämm-Material im Kessel zu halten. Das war sehr sehr lange die Methode der Wahl und die zahllosen Welthits dieser Epoche werden immer noch im Radio rauf und runtergedudelt. Die sogenannte &quot;Kick-Drum&quot; war somit geboren und ganze Heerscharen von Toningenieuren haben live und im Studio mit dem per Mikro aus der Bass Drum abgegriffenen Signal tolle Bass Drum Sounds kreiert, naja nicht immer, aber doch häufig. *g*&amp;nbsp; Größentechnisch hat sich in der zuletzt beschriebenen Ära 22 Zoll als Standarddurchmesser durchgesetzt, manchmal auch noch 24 Zoll, die Kessel der Bass Drums wurden gleichzeitig merklich tiefer. Tiefen von 16 bis 18 Zoll waren absolut angesagt. Wer es noch tiefer wollte, der &quot;klebte&quot; sich einfach zwei Bass Drums hintereinander (prominentestes Beispiel u.A. Alex Van Halen). 
 Der so erzielte, geradezu leblose und eigentlich ja völlig unnatürliche Sound wurde nach und nach vom einem moderneren, organischer und natürlicher rüberkommenden Sound abgelöst. Der Siegeszug vorgedämpfter Felle wie z.b. dem Powerstroke 3 von REMO (um nur den bekanntesten und nach wie vor beliebtesten Protagonisten zu nennen) war unaufhaltsam. Diese Felle ermöglichten den Drummern aus nahezu jeder Musikrichtung auf übermäßigen Einsatz vom Dämm- bzw. Dämpfmaterial zu verzichten. Gleichzeitig kam man nach und nach auf den Trichter, dass ein riesiges Kissen schlichtweg das Kesselvolumen einer Basstrommel zu halbieren vermag. &quot;Schmutzwäsche gehört in die Waschmaschine und nicht in die Bass Drum&quot; war das neue Motto. Ausserdem wurden die Löcher im Frontfell gleichzeitig deutlich kleiner, maximal 4 bis 5 Zoll, denn dadurch konnte man auch endlich wieder mit der Stimmung des Frontfells die Trommel tonal und klanglich beeinflussen. 
 Eine der aktuell gängigsten Kombinationen, Vorgedämpftes Frontfell (man beachte den durchscheinenden Dämpfring) plus 4,5&quot; Loch und ein kleines Kissen im Inneren des Kessels: 
   
 Aktueller Stand ist neben der Beatmung durch ein kleines Loch im Frontfell auch durchaus wieder die Variante mit dem geschlossenen Fell, wobei die überwiegende Mehrzahl der Pop, Rock und auch Fusion oder Jazz-Drummer das Loch im Frontfell aus mehreren Gründen bevorzugt. Einerseits bleibt der Schlägel der Fußmaschine durch den sofortigen Druckausgleich besser am Fell und prallt nicht &quot;schlecht kontrollierbar&quot; zurück (es sei denn man will das, z.B. als Jazzer, oder wenn man eine Technik á la John Bonham bevorzugt und beherrscht) und zum Anderen ist eine mit Loch versehene Bass Drum in der Regel einfacher mikrofonierbar. Gleichzeitig kann man einfacher die Art und Menge des Dämm-Materials variieren ohne jedes Mal das Frontfell komplett entfernen zu müssen. Die Mehrzahl aktueller Schlagzeuge wird von den Herstellern zwar mit einem ungelochten Frontfell ausgeliefert, aber unseren Kunden bringen wir bei Übergabe ihres Sets meistens ein Loch in ihrer Wunschgröße an und ausserdem hat jeder Drummer so seine persönliche Präferenz bezüglich der Stelle wo das Loch hin soll. 
 Mein Fazit aus heutiger Sicht: &quot;Anything goes&quot; und erlaubt ist, was gefällt. Kurzum, bei uns im Drumladen stehen wir immer gerne beratend zur Seite, wenn ein Kunde einen bestimmten Sound sucht. Unter der Voraussetzung dass der Kessel es hergibt ist mit der richtigen Fellkombi und Dämpfmethode fast alles möglich. 
 Herzlichen Groove wünscht 
 Euer Henning 
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                            <updated>2019-06-03T17:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Drumladen Quick-Tipp 3</title>
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                                            Aus der Reihe &quot;Dinge die das Drummerleben leichter machen&quot; HiHat-Clutch statt Kaffee-Klatsch!
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                <![CDATA[
                 Wer den linken Fuß nicht permanent auf dem HiHat-Pedal hat, sei es nun um die Schuhsohle zu schonen, oder um temporär das Slave-Pedal seiner Doppelfußmaschine zu bedienen, der braucht in der Regel eine sogenannte Drop-Clutch für seine HiHat. 
 Eine HiHat-Clutch (Kupplung) dient zunächst mal zur Befestigung des Oberen der beiden HiHat-Becken und wird normalerweise mittels einer Flügelschraube an der Zugstange im gewünschten Abstand zum Bottom-Becken angebracht. Übt man keinen Druck auf das HiHat-Pedal aus, oder nimmt man den Fuß komplett vom Pedal, dann haben die beiden HiHat-Zimbeln keinerlei direkten Kontakt mehr zueinander, was einen gar garstigen Sound ergibt, wenn man die HiHat in diesem Zustand anspielen würde. 
 Möchte man nun z.B. Doublebass spielen (egal ob mit zwei physisch vorhandenen Bass Drums, oder mit Hilfe eine Doppelpedals) und dabei gleichzeitig die HiHat bespielen, dann hat man die Qual der Wahl zwischen folgenden zwei Möglichkeiten, um zumindest mal die beiden gängigsten zu nennen. Entweder man hat eine zweite, permanent geschlossene HiHat am Set (auch X-Hat oder Remote HiHat genannt), oder man bedient sich einer bereits seit Jahrzehnten beliebten und durchaus probaten Errungenschaft, der sogenannten Drop-Clutch (Fall-Kupplung). 
 Mechanische Drop-Clutches gibt es wie gesagt bereits seit Jahrzehnten von vielen namhaften und weniger namhaften Herstellern. Diese funktionieren alle nach dem gleichen Prinzip. Mittels betätigung eines Hebels, entweder per Hand oder durch draufschlagen mit dem Drumstick, wird das obere HiHat Becken aus der Clutch ausgeklinkt und saust, der Schwerkraft gehorchend, nach unten, bis es auf dem Bottom Becken aufliegt. Ein beherzter Tritt auf das HiHat-Pedal bewirkt dann, dass sich Clutch und oberes HiHat-Becken wieder verbinden und man dann wieder &quot;normal&quot; mit der HiHat weiterspielen kann. 
 Speziell die etwas sensibleren und empfindsameren Gemüter unter uns Drummern monieren jedoch, dass im direkten Vergleich zu regulären HiHat-Clutches bei den Drop Clutches bei normalem Spiel immer etwas &quot;Spiel&quot; im Spiel ist. ;-)&amp;nbsp; Anders gesagt, Irgendetwas fühlt sich irgendwie komisch an. Auch klingt nicht jedes HiHat-Paar im gedropten Zustand unbedingt besonders toll, aber das ist ein anderes Thema.... 
 Seit geraumer Zeit gibt es eine, wie ich finde, ziemlich geniale Alternative zu all den mechanischen Hebel-Drop-Clutches und zwar die sogenannte Magnetic Drop-Clutch. Im ungedropten Zustand ist absolut kein Unterschied im Spielgefühl zu normalen Clutches bemerkbar!&amp;nbsp; ---------&amp;gt;&amp;nbsp;http://bit.ly/2V09XCS 
   
   
   
 Genau wie die meisten Drop-Clutches besteht auch die Magnetic Drop-Clutch aus einem unteren Part, an dem das Top-Becken der HiHat befestigt ist, sowie einem oberen Bauteil, welches direkt an der Zugstange der HiHat-Maschine fixiert wird. Diese beiden Bauteile werden durch die Kraft mehrerer im Oberteil verbauter Magneten zusammengehalten. Diese Kraft ist ausreichend stark um selbst schwerste HiHat Tops zuhalten. Schlägt man jedoch mit dem Stick auf den, das kugelgelagerte Oberteil umfassenden, Ring aus widerstandsfähigem Kunststoff, so wird der Kraftschluss zwischen den Magneten im Oberteil und der plangeschliffenen Oberfläche des Unterteils durch die plötzliche Schrägstellung unterbrochen. Ergebnis ---&amp;gt; HiHat fällt! Auch hier wird durch erneutes treten des HiHat-Pedals das Oberteil wieder gerade gestellt und die Magnetkraft kann wieder ihre volle Wirkung entfalten.&amp;nbsp; 
 Der &quot;Kunststoffteller&quot; ist dabei klein genug um nicht hinderlich zu sein im normalen Spielmodus, gleichzeitig aber groß genug um nicht verfehlt zu werden, wenn man das Top-Becken entkoppeln möchte. Obendrein ist auch das häufig auftretende Verdrehen der Zugstange während des Spielens kein Problem, da der Teller eben kugelgelagert ist und somit ringsherum angeschlagen werden kann um die Schrägstellung hervorrufen zu können. 
 Mein persönliches Fazit: Dieses geradezu geniale Gadget sollte jeder Doppelbass-Trommler zumindest mal ausprobiert haben. 
 Mit herzlichem Groove 
 Euer Henning 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2019-04-29T17:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">drumladen Quick-Tipp 2</title>
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                                             &quot;Product Placement&quot; oder &quot;Wohin mit den Gel-Pads?&quot;
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                <![CDATA[
                 Zwar habe ich mich in einem älteren Blog-Beitrag als prinzipieller Freund von Obertönen und offen gestimmten Trommeln geouted, andererseits kommt man jedoch gelegentlich auch mal in Situationen, in denen ein wenig Dämpfung durchaus angezeigt ist und sei es nur um einen ganz speziellen Effekt oder Sound zu erzielen. Das ist mehr als legitim und in vielen Fällen sogar zwingend erforderlich. (Nicht verwechseln mit der swingenden Notwendigkeit.) 
 Wem die gute alte Ringo Starr Geschirrhandtuch-Dämpfung zu krass ist, oder wer sich seine Felle oder Becken nicht mit Gaffer-Tape oder Schlimmerem dauerhaft verkleistern möchte, dem möchte ich die mittlerweile immer beliebteren Gel-Dämpfer ans Herz legen. Diese gibt es in verschiedenen Ausformungen, Stärken und &quot;Geschmacksrichtungen&quot; von diversen Herstellern. 
   
 Ihre Vorteile liegen auf der Hand. 
 - Sie sind wiederverwendbar. 
 - Sie lassen sich rückstandslos von Fellen und Becken entfernen. 
 - Sie sind sogar abwaschbar, sollten sie mal in den Bühnen- oder Proberaum-Dreck gefallen sein. 
 - Sie können so oft umplatziert werden bis sich der gewünschte Effekt einstellt. 
 - Sie kosten kein Vermögen. (Eine Schachtel Fluppen ist mittlerweile teurer so weit ich informiert bin.) 
 - Wie hoch ihr Kaloriengehalt ist oder ob sie vegan sind ist völlig unerheblich, da sie nicht zum Verzehr geeignet sind. ;-) 
 Nicht nur auf der Snare Drum oder den Toms kann man sie einsetzen, auch auf Ride oder Crash Becken kann man sie bei Bedarf benutzen. Klingt z.B. ein Crash Becken zu lange nach oder schwingt sich ein Ride zu sehr auf und der Song erfordert mehr &quot;Stick-Definition&quot;......einfach ein zwei Pads drauflegen und schon ist das Problem gelöst.&amp;nbsp; 
   
 Hin und wieder kommt man unter widrigen Umständen in die Situation auf einem fremden Set spielen zu müssen. In den seltensten Fällen findet man dann die gewohnte Wohlfühlauswahl an Fellen vor und dann einfach ungefragt die &quot;Tape- und Taschentuch-Orgie&quot; zu starten geziemt sich nicht ohne Rücksprache mit dem Besitzer. Gegen ein paar ambulant angebrachte Gel-Pads hat hingegen in der Regel niemand etwas einzuwenden. 
   
 Möchte man möglichst lange etwas von ihnen haben, empfiehlt es sich die Gel-Pads nach dem Gig oder der Probe jeweils wieder in die beim Kauf mitgelieferte Dose zu tun. So bleiben sie länger &quot;frisch&quot; und behalten ihre Elastizität und Haftkraft. 
   
 &amp;nbsp; 
 Mit Herzlichem Groove&amp;nbsp; 
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                            <updated>2019-03-13T17:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">&quot;Großmutter&quot; Rogers bekommt eine Frischzellen-Kur!</title>
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                                            Die Wiederbelebung eines alten Schätzchens mit relativ geringem Aufwand....
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                <![CDATA[
                 Hach, wenn diese alten Speicher/Keller-Funde Geschichten erzählen könnten..... Ja ich gestehe, Ich habe durchaus eine Schwäche für Stahl Snare Drums aus den 60/70er Jahren. Es müssen auch nicht immer die &quot;üblichen Verdächtigen&quot; sein, wie die legendären Supraphonics von Ludwig oder die äusserst beliebten Ferromangan Snares von Sonor. Auch schlichtere Vertreter mit normalem nicht nahtlosen Stahlkessel haben ihre Daseinsberechtigung und sind von durchaus gediegener Verarbeitungsqualität. Man könnte beinahe annehmen &quot;Früher war alles besser!&quot; ? Nein, das ist natürlich Unsinn im Quadrat, früher war nichts besser, aber früher war vieles gut (um mal meinen Lieblings Kabarettisten Jochen Malmsheimer zu zitieren) und das wäre es auch heute noch, wenn man die Finger davon gelassen hätte (also im Sinne von Modernisierung bzw. Verschlimmbesserung).&amp;nbsp; 
 Was jetzt folgt ist keine Restaurierung, sondern lediglich die Erweckung einer über 40 Jahre alten Trommel aus ihrem Dornröschenschlaf, also das gangbar machen einiger Schrauben, sowie der Austausch der üblichen Verschleissteile wie Felle und Snare-Teppich, denn genau betrachtet befindet sich mein heutiger &quot;Patient&quot; in vollständigem und technisch einwandfreiem Zustand. 
 &amp;nbsp; &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp;  
 Lediglich der Zahn der&amp;nbsp;Zeit hat seine Spuren hinterlassen in Form eines überdehnten und verzogenen Teppichs, etwas Patina bzw. Dreck sowie einer nicht mehr ganz taufrischen Verchromung. Die Felle haben offenkundig jegliche Elastizität eingebüßt und werden gegen Neue ausgetauscht. 
 Bei der Demontage des Teppichs und der Spannreifen gilt es zunächst alle Befestigungs- und Stimmschrauben behutsam zu lösen. Rohe oder gar gekochte Gewalt ist hier fehl am Platze.&amp;nbsp; 
   
 Geht man zu barsch ans Werk, kann das schnell in kleinere Katastrophen münden. (Abgerissene Schrauben, zerbröselte Gewindehülsen, spontane Selbstentzündung oder ähnliche Havarien.) 
   
 Dieser alte Spiralteppich ist in etwa so tot wie der berühmte Papagei aus dem bekannten Monty Python Sketch, also fort damit. Da sich diese Snare Drum aber ansonsten in erstaunlich gutem Zustand befindet, die Teppichabhebung gangbar und willig ist und sich sogar alle Stimmschrauben als vollzählig anwesend erweisen, benötige ich nur Schraubendreher, Stimmschlüssel, neues Schlag- und Reso-Fell, einen Snare-Teppich,einige Spritzer WD-40, sowie etwas Never-Dull Polierwatte für die nun folgenden Arbeitsschritte. 
   
 Der original Innendämpfer ist voll funktionsfähig und alle Befestigungsschrauben im Inneren des Kessels sitzen fest, ja sie weisen noch nicht mal einen Hauch von Flugrost auf. Das ist zum Einen der hervorragenden Verarbeitungsqualität dieser Rogers Snare geschuldet und zum Anderen wurde dieses ehrwürdige Instrument offensichtlich keinerlei widrigen Witterungsverhältnissen ausgesetzt. 
 &amp;nbsp;  
 Der gute PureSound Custom-Pro Edelstahl Teppich, einer meiner absoluten Favoriten! 
 &amp;nbsp;  
 Immer noch DER Industriestandard und aus gutem Grund das weltweit meistverwendete Resonanzfell für Snare Drums. Das Ambassador Hazy! Aber ich will nicht vorgreifen, zunächst müssen die 20 Stimmschrauben zur (hoffentlich nicht letzten) Ölung antreten. Neben Ballistol Waffenöl ist WD-40 meines Erachtens eines der probatesten Mittel um angealterte Schrauben zu reinigen und ihnen gleichzeitig einen leicht schmierenden und schützenden Ölfilm angedeihen zu lassen. 
   
   
 Die alten Unterlegscheiben verwende ich nicht wieder, stattdessen gönne ich den Stimmschrauben nagelneue Kunststoffunterlegscheiben. Man muss manchmal halt auch gönnen können...... *g* 
   
 Mittels Muskelschmalz und Polierwatte wird zunächst der Kessel nebst aller verchromten Anbauteile gereinigt und dann mit einem weichen Tuch poliert. An einigen Stellen wäre wohl eher &quot;Nuller Stahlwolle&quot; angezeigt gewesen, aber die hatte ich grad nicht zur Hand. 
   
   
 Das Endergebnis kann sich trotzdem sehen lassen. 
   
 Auf diesem Bild kann man sehr gut das sogenannte Snare-Bed, also die leichte Absenkung des Kessels auf der Reso-Seite zu beiden Enden des Kessels erkennen, an denen sich die Befestigungspunkte des Teppichs befinden. Leicht erkennbar unterhalb der Stellen an denen sich der Durchlass für das Befestigungsband am Spannreifen befindet. Diese Snare hat ein nur seichtes, dafür aber recht breit angelegtes Snare-Bed. Genau so mag ich das, weil dadurch lassen sich durchaus auch etwas breitere Teppiche mit mehr als 20 Spiralen problemlos verbauen. 
   
 Nach dem Anbringen der Neuteile (Teppich, Reso und Schlagfell) ist &quot;Granny&quot; Rogers quasi runderneuert und kann auch noch in den kommenden Jahrzehnten ihren Dienst verrichten. 
   
   
   
 Da kann der Chef natürlich auch nicht mehr an sich halten und unterzieht die Snare sogleich einem kleinen Klangtest. 
   
   
 Erfolg auf ganzer Linie! Dieses gute Stück kommt zunächst in die Sammelvitrine. Versauern wird sie dort natürlich nicht, denn demnächst wird sie im Studio ihre Bewährungsprobe haben wenn Jonas mit seiner Band ein neues Demo aufnimmt. 
 Ich wünsche euch einstweilen ein angemessenes Wochende. 
 Mit Herzlichem Groove 
 Henning 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2019-02-23T09:45:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Der Kauf im örtlichen Fachhandel und seine Vorteile</title>
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                                            Bereits seit geraumer Zeit scheint es vielen Mitmenschen besonders &quot;hip&quot;, bequem und günstig vorzukommen, wenn sie von der Gewürzgurke bis zum Rasenmäher alles &quot;online&quot; bestellen aber dieses ewige &quot;Schrei vor Ekstase, oder nutze die Rücksendungs-Phase!&quot; wie es den Konsumenten ...
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Die wohl mit Abstand verbreitetste Variante eines klassischen Einsteiger Schlagzeugs besteht aus einem sogenannten Kessel-Satz (Bass Drum, Snare Drum, zwei Hänge Toms, sowie einem Stand Tom) einem meist 5-teiligen Satz Hardware (Stative, Ständer, Bass Drum Pedal etc.), einem Hocker sowie einem Beckensatz (Ride, Crash, HiHat). Hier mal ein Beispiel: 
   
 Die übliche Darreichungsform nach erfolgtem Onlinekauf sieht hingegen in etwa so aus:&amp;nbsp; 
  &amp;nbsp;Diese Bilder dienen lediglich der Veranschaulichung. Natürlich bekommt man kein Tama geschickt, wenn man ein Pearl bestellt hat, oder umgekehrt. Bei Dieselfahrzeugen hingegen.......aber lassen wir das. 
 Der freundliche DHL/UPS/Hermes-Bote wuchtet also zwei bis drei formschöne Kartons vor die Tür und die erste Frage die sich stellt ist: &quot;Hmm, wie bekommen die nur so ein großes Schlagzeug in so kleine Schächtelchen? Da ist doch bestimmt irgendein Trick dabei?&quot; ;-) 
 Während also der oder die kleine &quot;Bonham&quot; in Spe nervös mit den Füßchen scharrt, müssen Mama, Papa oder gar das gesamte Familienkollektiv zunächst handwerklich tätig werden. Wer sich noch an diverse &quot;Familiendramen&quot; erinnert, wie der Papa zeitnah vor der Bescherung versucht hat die Märklin Spur HO Eisenbahn unter dem Christbaum aufzubauen, der hat jetzt wohl möglich bereits die eine oder andere Vorahnung.........*g* 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp;  
 Mit dem üblichen &quot;perfiden Trick&quot;, und zwar indem der Hersteller mehrere Kessel ineinander gesteckt versendet, passt tatsächlich ein komplettes Schlagzeug in zwei bis drei verschieden große Schachteln. Damit aus diesem Bausatz letztlich ein wohlklingend Instrument und kein Billy Regal wird, gilt es zunächst einige Klippen zu umschiffen. Bei dem auf den Beispielbildern zu sehenden Produkt handelt es sich um ein Premium Einsteigerset aus der Preisklasse bis 800 Euro, genau genommen um ein Tama Imperialstar. Zwar halten sich besagte zu umschiffende Klippen bei so einem oder vergleichbaren Sets sehr in Grenzen und das ist auch der Grund, weshalb wir Sets aus dieser Preisklasse (ob nun von Tama, Sonor, Pearl oder Mapex etc.) gern und guten Gewissens empfehlen, aber selbst hier raten wir, zumindest absoluten Neulingen, von der Selbstmontage ab, denn der Teufel steckt oft im Detail und speziell das Stimmen der Trommeln überfordert manchmal sogar bereits fortgeschrittenere Drummer. 
 &quot;Kann bzw. muss man denn ein Schlagzeug überhaupt stimmen?&quot; ist eine Frage die wir relativ regelmäßig im Rahmen einer ersten Beratung von unseren Kunden gestellt bekommen. Dass das sogar das A und O ist, können wir unseren Kunden hier vor Ort sehr schnell durch Hörbeispiele vermitteln.&amp;nbsp; 
 Zurück zu unserem Beispielexemplar. 
   
 Da sind ja doch immerhin schon drei von fünf Trommeln in spielbereitem Zustand in den Kartons! Weit gefehlt, hier hat der Hersteller lediglich bereits Felle, Spannreifen und Stimmschrauben, zumeist lieblos und maschinell, vormontieren lassen. Wir lösen zunächst alle Stimmschrauben wieder, stellen eine gute Zentrierung der Felle sicher und stimmen dann jede Trommel von Grund auf. Dabei stimmen wir die Toms tonal aufeinander ab, sorgen für eine saubere Ansprache des Spiralteppichs bei der Snare Drum und kümmern uns natürlich um einen gewissen, möglichst ansprechenden, &quot;Wums&quot; bei der Bass Drum 
 . &amp;nbsp;Der Akkuschrauber wird stets mit Bedacht eingesetzt. Geschwindigkeit und Power sollten nicht auf &quot;Volle Pulle&quot; gestellt sein und er dient lediglich der schnelleren Vormontage. Das Feintuning wird immer von Hand mit dem Stimmschlüssel gemacht! 
 &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;Ist das Fell korrekt vormontiert und alle Stimmschrauben liegen fingerfest am Spannreifen an, dann sollte sich bei leichtem Druck in die Fellmitte ringsherum ein nahezu gleichmäßiger Faltenwurf im Fell abzeichnen. Dieser wird dann, während man den Druck aufrecht erhält, in kleinen Schritten (Viertel- oder Achtel-Umdrehungen des Stimmschlüssels) über Kreuz aus dem Fell gestimmt. Weiter will ich hier nicht ins Detail gehen, aber erst nach diesen Vorarbeiten beginnt der eigentliche Stimmvorgang. 
 &amp;nbsp; &amp;nbsp;Mittels eines Filzschlägels wird hier der Klang der &quot;fertigen&quot; Bass Drum überprüft. 
 Leider sind u.a. speziell die Spiralteppiche an Snare Drums ab Werk gerne mal krumm und schief montiert, was im Übrigen keineswegs ein Alleinstellungsmerkmal günstiger Einsteigersets ist. Selbst bei edlen High-End Snare Drums ist der korrekte Sitz von Fellen und Spiralteppich nicht immer selbstverständlich und bedarf oft genug der Nachbesserung unsererseits. 
  &amp;nbsp;So sollte es z.B. nicht aussehen! 
  &amp;nbsp;Das ist wesentlich besser. Akustisches Ungemach kann man so bereits im Vorfeld vermeiden. Nur ein korrekt montierter Teppich kann seinen Job anständig verrichten. 
 Übrigens kann man die Spannung eines Trommelfells, noch bevor man sich überhaupt an das akustische Feintuning macht, bereits mit unserem besten Werkzeug überhaupt, den Fingerspitzen unserer Hände, ertasten. 
  &amp;nbsp;Bitte nicht so! Nur allzu schnell hat man so ggf. mit den Fingernägeln das Fell beschädigt. Felle können eine Menge aushalten, aber spitze oder scharfkantige Dinge haben auf einem Fell nichts zu suchen. Eine andere weit verbreitete Unart ist auch das &quot;Abklopfen&quot; des Felles mit dem Stimmschlüssel. Zumindest mit der oft scharfkantigen Unterseite sollte man das nicht machen. Es gibt zum Glück aber auch Stimmschlüssel mit kugeligen oder anderweitig verrundeten Enden. In dem Fall wäre das natürlich wieder absolut okay. Anderes Thema, dazu komme ich im Rahmen späterer Beiträge. 
 &amp;nbsp; 
  &amp;nbsp;So ist es richtig! Immer so, als würde man bei der polizeidienstlichen Erkennung seine Fingerabdrücke abgeben. ;-) 
 &amp;nbsp; 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp;Sind alle Trommeln befellt, durchgestimmt und etwaige Fehler behoben, dann bringen wir auf dem Frontfell der Bass Drum noch unser &quot;Prüfsiegel&quot; an und das Schlagzeug ist somit bereit für die Übergabe an den Kunden. 
  &amp;nbsp;So schaut das dann kurz vor der Abholung durch den Kunden aus. Die Hardware lassen wir in der Regel originalverpackt und der Beckensatz befindet sich in dem flachen Pizzakarton links im Bild. So gut wie jeder handelsübliche Kleinwagen bietet ausreichend Platz für den Transport. Das Verladen übernehmen natürlich ebenfalls wir, bzw. geben gerne Hilfestellung. 
 Der nunmehr hoffentlich offenkundige Mehrwert für den Kunden besteht somit aus mehreren Vorteilen durch den Kauf beim örtlichen Fachhandel. Das Ganze übrigens in den aller-allermeisten Fällen zum gleichen Preis wie im angeblich so günstigen Internet!:  
 - Wir übernehmen die Entsorung des Verpackungsmülls bzw. verwenden einige der Kartonagen weiter. 
 - Die Ware ist bereits durchgecheckt und eine etwaige Reklamation/Rücksendung wegen Transportschäden oder sonstiger Mängel, die für den Kunden nur unnötig Stress verursachen würde, entfällt respektive wurde von uns bereits im Vorfeld abgewickelt. 
 - Das Schlagzeug ist gestimmt und kann vom Kunden nach seiner Aufstellung unmittelbar in Betrieb genommen werden. 
 - Diverse Aufbau-Tipps, sowie Hinweise zu Ergonomie, Schalldämmung etc. gibt es auf Anfrage jederzeit gerne von uns. 
 - Wir vermitteln bei Bedarf auch schon mal den passenden Schlagzeuglehrer. 
 - Inzahlungnahme des Sets bei späterem Upgrade auf ein höherwertiges Schlagzeug ist prinzipiell möglich. 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp;  
 In diesem Sinne &quot;Think global, buy local!&quot; 
 Ich wünsche euch ein bedarfsgerechtes Wochenende! 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2019-02-01T16:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Unser Thema der Woche: Obertöne – “Ist das Kunst, oder kann das weg?“</title>
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                                             „Sorry, nicht mein Tisch!“ oder „Draussen nur Kännchen!“, das sind klassische Ober-Töne um die es heute aber nicht gehen soll.
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Eines vorweg, bitte verwechselt „Obertöne“ nicht mit dem Frequenz-Goulasch einer un- oder schlecht gestimmten Trommel. 
 Auch nahezu perfekt gestimmte Drums, egal ob Bass Drum, Snare oder Toms, haben ein gewisses Spektrum an Obertönen und das ist auch gut so. 
 Die Frage ist nur, wie man damit umgeht. 
 Obertöne sind nicht per se schlecht, im Gegenteil, eigentlich sollten sie sogar unsere besten Freunde sein, denn ohne sie klingt ein Schlagzeug langweilig, eindimensional und gerne auch mal nach Pappkarton. 
 &amp;nbsp;Bei der Frage ob das Wegdämpfen der Obertöne überhaupt nötig ist und falls ja, in welchem Ausmaß, kommt es auf vielerlei Faktoren an. 
 Ich kann hier nicht im Detail auf die diversen Musik-Genres von Bebop bis Thrash-Metal eingehen. Auch gibt es selbstverständlich die unterschiedlichsten Locations (vom Proberaum über Studio bis Live-Club oder Fußballstadion) die ihrerseits durchaus individuelle akustische Problematiken verursachen. 
 Ich möchte hier nur ein paar über die Jahre gemachte, allgemeine Beobachtungen, Erfahrungen und Problemlösungen anbieten bzw. zur Diskussion stellen. 
 Die Werks-Felle günstiger oder mittelpreisiger Drum Sets sind i.d.R. suboptimal, was genau genommen sogar noch eine höfliche Untertreibung ist. Es gibt zwar rühmliche Ausnahmen, aber es gibt leider auch extrem billige Einsteiger-Sets bei denen die Felle scheinbar nur dazu dienen, daß es nicht in die Trommeln regnet. Um solche Sets überhaupt mit Genuß spielen zu können, empfiehlt sich ein zeitnahes Fell-Upgrade, aber auch die meisten anderen Sets mit mittelprächtigen China-Fellen werden durch die Umrüstung auf professionelle Felle erst so richtig zum Leben erweckt und können dann erstmals ihr volles Klangpotenzial entfalten. 
 Aufgrund des überbordenden Angebots an Fell-Modellen der verschiedenen Premium Hersteller (Remo, Evans, Aquarian u.a.) ist ein absoluter Laie bei der Auswahl seiner Felle häufig überfordert und gerade in der Wahl der falschen Felle ist zumeist bereits der Samen für später aufkeimenden Stimm- bzw. Sound-Frust gelegt. 
 Hilfestellung bei Auswahl, Montage und Stimmung gibt es selbstverständlich bei uns im drumladen. 
 Hat man dann die im Prinzip „richtigen“ Felle gefunden und sein Set halbwegs ordentlich gestimmt, beginnt für viele Drummer auch schon die nächste Herausforderung: 
 Zusätzliche Dämpfung ja/nein? Welche Art Dämpfung, wo und wieviel? 
 Leider dämpfen recht viele Schlagzeuger ihre Trommeln weit über das eigentlich erforderliche Maß hinaus. 
 Unbedingt sollte hier das „Weniger ist Mehr“-Prinzip gelten. 
 Dämpft nur so viel wie nötig und so wenig wie möglich! 
 Ein mit Gaffer-Tape, Taschentüchern, Moon-Gel etc. verkleistertes Schlagzeug mag für den Spieler noch einigermaßen anständig klingen, aber bewegt man sich nur wenige Meter vom Set weg, kommt in Ermangelung allzu großzügig weggedämpfter Obertöne am Ohr des Zuhörers oft nur noch ein pappigel Gemuffel an (oder muffiges Gepappel?). 
 Man kann ein noch so edles und kostspieliges Schlagzeug sein Eigen nennen, aber übertreibt man es mit der Oberton-Eliminierung, dann kann man buchstäblich ein DW Collectors (Edel Set) kaum noch von einem Pearl Export (Einsteiger Set) unterscheiden. Schneller kann man wohl kaum einen teuer erkauften Soundvorteil wieder zu nichte machen. 
 &amp;nbsp;Also Leute, lasst auch Obertöne zu und überzeugt euch selbst indem ihr einen A-B Vergleich macht bei dem ein Anderer über euer Set spielt, währen ihr es euch aus der Entfernung anhört. Mal mit viel, dann mit weniger und ggf. sogar mal komplett ohne Dämpfung. 
 Ihr könntet durchaus überrascht sein! 
 Beim sogenannten Close-Miking, also der kompletten Abnahme eures Sounds durch Mikrofone an jeder einzelnen Trommel, kann man durchaus mal etwas stärker dämpfen, aber auch hier kommt es natürlich wieder auf die verwendeten Trommeln, deren Stimmung, die Beschaffenheit der Felle und letztlich den für das Musik-Genre erwünschten Gesamtsound an. 
 Anmerkungen und Fragen zu der Thematik sind natürlich erwünscht und werden gerne von mir beantwortet. 
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                            <updated>2019-01-21T18:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">drumladen Quick-Tipps</title>
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                                            Ab sofort gibt es an dieser Stelle in unregelmäßigen Abständen Beiträge rund um unser aller Lieblingsthema!
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                 - Schnelle Abhilfe für kleine Ärgernisse - 
 Problem: Bass Drum Spannreifen wird vom BD-Pedal &quot;zerfressen&quot;! 
 Wer kennt es nicht, ob nun bei der eigenen oder fremden Bass Drum, der untere Teil des Spannreifens ist durch das ständige an- und abmontieren des BD-Pedals wie angenagt und steht kurz vor seinem Durchbruch, was ja eher dem Drummer vergönnt sei, nicht jedoch seinem wertvollen Equipment. Speziell Bass Drum Spannreifen können richtig ins Geld gehen, daher hier unsere Hinweise wie man derartige Probleme bereits im Vorfeld vermeiden kann. 
 Zunächst ist es sinnvoll den untersten Part des Spannreifens, also an der Stelle an der das Pedal angedockt wird, durch geeignete Hilfsmittel zu schützen, sofern nicht bereits seitens des Herstellers etwas Brauchbares mitgeliefert oder gar bereits montiert wurde. Nützliche Helferlein wären z.B. diese aufklebbaren Hoop-Protektoren:  https://www.drumladen.de/drum-n-base-hoop-protector-180  Einige Lagen Gaffer-Tape tun es zwar notfalls auch, aber mittelfristig hat man dann eher einen klebrigen Klumpen am Spannreifen und Klebereste am Pedal. Das sieht blöd aus und wirkt unprofessionell. 
 Schrauben und Flügelmuttern viel zu fest &quot;anzuknallen&quot; ist leider ein weit verbreitetes Phänomen (nicht nur unter uns Schlagzeugern), aber muss sich ein Pedal unbedingt wie der sprichwörtliche Pitbull im Spannreifen verbeißen? Keinesfalls! Weniger ist hier Mehr, wie so oft im Leben. Sofern die Bass Drum feststeht (dazu mehr in einem kommenden Beitrag), wohin sollte das Pedal dann noch wegrutschen können? Ich kann mich an Auftritte erinnern, bei denen ich sogar komplett vergessen hatte die Feststellschraube am Pedal anzuziehen. Leichtes Anziehen ist natürlich trotzdem empfehlenswert, allein schon um Nebengeräusche zu vermeiden. 
 Last but not least sollte man peinlichst darauf achten das Pedal wirklich am tiefsten Punkt des Spannreifens anzuklemmen. Dabei geht es tatsächlich meist nur um Millimeter. Hat man diesen Punkt nicht genau getroffen, dann merkt man es eigentlich sofort daran, daß sich das Pedal bereits beim leichten Andrehen der Feststellmechanik zu einer Seite neigt. Faustregel: Neigt sich das Pedal nach links, dann sollte man es mehr nach links schieben und umgekehrt. 
 Das soll es fürs Erste gewesen sein. 
  Wir freuen uns natürlich über Anmerkungen, Lob, Kritik, Ergänzungen oder auch Fragen, die wir an dieser Stelle in Zukunft behandeln sollen. 
 Mit herzlichem Groove 
 Euer Blog-Wart vom drumladen-Team 
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